International Tibetan Qigong Association | Meister Zi Sheng Wang



Meister Zi Sheng Wang

Meister Zi Sheng Wang, ein herausragender Qigong-Heiler, beschäftigt sich seit über sechzig Jahren mit Qigong. Er hat die einzigartige Fähigkeit entwickelt, Energie an zehntausende Menschen auf einmal senden zu können, sogar über sehr große Entfernungen hinweg. Der International Chinese Medicine Congress ehrte ihn 1988 als "Herausragenden Qigong-Meister des Jahres" geehrt; er gilt als einer der wichtigsten und renommiertesten Energieheiler Chinas. In Beijing arbeitete er als Coach für einige von Chinas Topathleten. Bei zahlreichen chinesischen Qigong-Verbänden fungiert er als Mitglied von Vorständen oder Berater; außerdem ist er der Gründer und Präsident des in San Francisco beheimateten Internationalen Tibetanischen Qigong-Verbandes. Er verfasste die Bücher The Path of Dzogchen, derzeit nur auf Chinesisch erhältlich, und The Path of Dzogchen: A Journey Through Photographs, welches auch ins Englische übersetzt wurde.

Meister Wang gelobte bereits in jungem Alter, Konflikten und politischen Aktivitäten abzuschwören und den inneren, geistigen Pfad zu beschreiten. Seit dem Alter von neun Jahren ist er bekennender Buddhist. Zu dieser Zeit, kurz nach der japanischen Invasion, herrschte in China eine große Hungersnot. Seine Mutter füchtete, dass ihr Sohn aufgrund durch Hunger hervorgerufener, schwerer Gesundheitsprobleme zum Sterben verurteilt wäre, und brachte ihn in einen Tempel, damit die Mönche ihn auf den Tod vorbereiten konnten. Stattdessen wurde er wieder gesund und begann, bei den Mönchen die uralte Heilkunst des Qigong - sowohl in der Tradition buddhistischer als auch taoistischer Meister - zu erlernen. Als Teenager wurde er auf eine amerikanische Missionsschule geschickt.

Durch diese einmaligen Umstände erhielt Meister Wang die Gelegenheit, Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen und Religionen zu entdecken, während er fortfuhr, sich auf dem spirituellen Pfad zu entwickeln. Letztendlich reiste er nach Tibet, um Schüler von Khenpo Munsel Rinpoche, einem hochrangigen tibetanisch-buddhistischen Meister, zu werden. 1953 wurde er von Khenpo Munsel, einem hochangesehenen tibetanisch-buddhistischen Übertragungslinienhalter der Nyingma-Tradition, dann tatsächlich offiziell als Schüler angenommen. Khenpo Munsel Rinpoche, dessen Dharma-Name Chr Cheng Jia Zuo lautete, war der Elfte in der Übertragungslinie, welche auf Padmasambhava, den Begründer des tibetanischen Buddhismus, zurückgeht. Meister Wang wusste, dass er dem wichtigsten Lehrer seines Lebens gefunden hatte.

Es dauerte eine gewisse Zeit, aber nach langer Prüfung war dieser Lehrer ?uns als Großmeister bekannt ?überzeugt, dass Meister Wangs Absichten aufrichtig waren; und er nahm ihn als ersten chinesischen Schüler seit Menschengedenken auf. Während der vierzig darauf folgenden Jahre reiste Meister Wang jeden Sommer von seinem Lehr- und Coachingjob in China zu den hohen Gipfeln Tibets. Anfang der achtziger Jahre erkannte Khenpo Munsel Rinpoche, dass Meister Wang den höchsten Entwicklungsgrad erreicht hatte und bereit war, selbst Schüler anzunehmen. Kurz vor seinem Tode 1994 verlieh Großmeister seinem hingebungsvollen chinesischen Schüler formell den Titel Rinpoche und übergab ihm zahlreiche Dharma-Objekte und Schätze der Nyingma-Tradition. Großmeister erkannte, dass Meister Wangs Background ihn in einmaliger Weise dafür qualifizierte, die uralten, heiligen Heilungsübungen aus Tibet in den Westen zu bringen; daher erteilte er ihm den Auftrag, diese Lehren zum Wohl und Nutzen der gesamten Menschheit zu erhalten.

Um Großmeisters Anweisungen zu befolgen, kam Meister Wang 1995 in die Vereinigten Staaten und begann, Heilenenergiegruppensitzungen abzuhalten, während derer er tibetanisches Qigong anwandte. Er gründete auch eine gemeinnützige Organisation, den Internationalen Tibetanischen Qigong Verband (ITQA), um die tibetanisch-buddhistischen Qigong-Lehren undQigong-Übungen zu erhalten und weiterzugeben.

Meister Wang setzt seine Pilgerfahrten nach Tibet in halbjährigem Rhythmus fort; er engagiert sich dafür, uralte Nyingmatexte zu erhalten und herauszugeben sowie Brücken und Unterkünfte errichten zu lassen, damit seine Schüler ihrerseits nach Tibet reisen und vor Ort fortgeschrittenere Stufen der traditionellen Unterweisungen empfangen können. Auch lehrt er in Tibet, führt Heilungen durch und unterstützt die Lamas, wo immer er kann. In den USA plant er, einen Tempel zu errichten - in der San Francisco Bay Area -, mit einer angeschlossenen Schule für tibetanisches Qigong und einem Zentrum für ältere Menschen, sowie sein Buch The Path of Dzogchen auf Englisch herauszubringen. Meister Wangs Aufmerksamkeit und Hingabe richtet sich nach wie vor auf die inneren, geistig-spirituellen Ziele von lebendigem Mitgefühl, Heilung und dem Weitergeben der uralten Lehren des tibetanischen Qigongs an eine neue Generation von Übenden fokussiert ?so wie er es schon fast sein ganzes Leben lang getan hat.

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